Wolf, ältere Stcrnscbnuppenfälle.
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Wohl mögen sich einzelne der grössten Diffe-renzen , wie sie sich in den Beobachtungen von Mün ster gegenüber denen in Paris und Zürich zeigen,wahrscheinlich dadurch erklären lassen, dass die Mün ster -Zahlen nicht auf Einen Beobachter reducirt wordensind, — andere in der verschiedenen Anordnung derBeobachtungen ihren Grund finden, etc.; aber es bleibenimmer noch Differenzen genug, welche man schwer-lich dem Phänomen selbst zuschreiben darf, und diedaher nur durch grosse Zahl der Beobachtungen un-schädlich gemacht werden können, wozu ich das nachmeinen Kräften mögliche auch ferner beizutragen ge-denke.
II. Einige Nachträge zu Quetelet : Nouveau catalogue desprincipales apparitions detoiles Alantes.
Ich glaube dass folgende Nachträge zu Quetelet’swerthvollem Verzeichnisse der ausgezeichneten Stern-schnuppenfälle von Interesse sein dürften:
1) 1571, November 28 (Dez. 8), sah man zu Zürich «Feuervom Himmel fallen» (Schenchzer, Naturhislori des Schwei-zerlandes).
2) 1582, Oktober 28 (Nov. 7) liel in Zürich «Feuer vomHimmel» (Guggenbiihl’s Chronik; Ms. der Ziirch. Bibi.)
3) 1584, Februar 18 (28), fiel in Zürich «viel Feuer vomHimmel», (dilo.)
4) 1586, Oktober 15 (25), tiel in Zürich « Feuer vom Himmel»,(dilo.)
5) 1698, Oktober 30 (Nov. 9), sah man um 4 h Morgens inZürich «Sternschiessen und Feuerzeichen». (Fries, welt-liche, meist vaterländische Geschichten.; Ms. der Zürch .Bibliothek.)