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Mittheilungen über Sternschnuppen und Feuerkugeln / Von Rudolf Wolf
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Wolf, äitere Steinscbnuppenfälle.

(!) 1709. August 8, bemerkte man in Zürich von 11 ll'/g Uhr

Abends «viel fallende Sternen». (Scheuchzer, Nalur-histori des Schweizerlandes.)

7) 1782, Mai 15, hatte im Rheinthal «am funkelnden Sternen-himmel nach 9 h das raquetenmässige Schiessen der Sternekein Ende. (Monall. Nachr. 1782.)

8) 1836, Dezember 12, sah man in Bunzlau so viele Stern-schnuppen , dass sie einem Regen glichen. (Stark , meteorol.Jahrbuch.)

9) 1839, Januar 10, um 5 h Morgens viele Sternschnuppen inSolothurn . (Meteorol. Beob. d. Naturf. Ges. in Zürich .)

10) 1839, März 11 und 12, dito, (dito.)

11) 1841, vom 9. 20. September, zahlreiche Sternschnuppenin Genf ; die je von 9 ll h angestelllen Beobachtungenergaben durchschnittlich 23 St. auf die Stunde, (dito.)

12) 1841, Oktober 12, sah man in Hobarton um 9 h «severalmeteors in the W ». (Observalions made at Hobarton.)

13) 1842, November 4, sah man in Toronto um 14 h «manyfalling stars». (Observations made at Toronto .)

Von diesen Beobachtungen scheint mir die vom9. November 1698 für den Novemberstrom von nichtunbedeutendem Interesse zu sein, da wenigstens Que-telet keine altern Beobachtungen desselben kannte,welche dem Jahrestage nach nahe mit den grossenErscheinungen von 1799 etc. Zusammenkommen. Nichtweniger Interesse hat diejenige vom 8. August 1709,da auch für den Laurentiusstrom ältere Beobachtun-gen sehr selten sind.

III. Supplement zu Kämtz's Verzeichniss der Feuerkugelnund Meteorsleinfälle, sammt einer Uebersicht über diejährliche Vertheilung dieser Phänomene.

Gestützt auf die Arbeiten von Chladni und Hoffhat Kämtz in dem dritten Bande seines classischen