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Beobachtung der ringförmigen Sonnenfinsternis, den 7ten September 1820, zu Cuxhaven : ; Beobachtungen der Sonnenfinsternis vom 19. Nov. 1816 zu Berlin / von Herrn Tralles. Berichte über die grosse Sonnenfinsternis vom Jahr 1816 / Tönnies / Bessel
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85
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von der ringförmigen Sonnenßnsternifs am 7 . Sept. 1820 . 85

Es scheint ein hervorstehendes Randgebirge habe den Eindruck, sowie er sichtbar wurde, bewirkt, doch möchte ich glauben, ein stärkeres Fern-rohr hätte den Anfang noch zwei Sekunden früher gezeigt. Der Herr Com-mandeur hatte es zu schwierig gefunden, durch das Blendglas den Sonnen-rand scharf zu sehen und es daher abgeschroben, so dafs das volle Sonnen-licht, nicht weiter als durch die Wolken geschwächt, durch das Fernrohr indas Auge fiel, doch stimmte seine Angabe über den Anfang der Finsternifszu der ineinigen.

In Ermangelung eines Mikrometers machte ich den Versuch die Ent-fernung der Hörnerspitzen bald nach dem Anfänge der Finsternifs mit demSextanten zu messen, und fand die entsprechenden Anzeigen der Pendeluhrund des Sextanten

i u 15 56* und 4/ xd'

1. 18. 53 und + io' 55"

Das Zeichen bezieht sich auf Stellung des Index vom Nullpunkte derTheilung im ITeberschufsbogen, entgegengesetzt der durch den ganzen Sex-tanten fortzählenden, auf welcher die Angabe mit -j- bezeichnet ist.

Diese Beobachtungen können zwar keinen besondern Werth haben,weil es zu schwierig ist aus freier Hand sie zu machen. Indessen, da siegemacht sind, lasse ich sie stehen, da sie vielleicht als eine Wirklichkeits-Probe dienen können , um zu sehen, was sich aus solchen Beobachtungenetwa auf Beisen für die Länge unbekannter Oerter schliefsen lassen möchte,wo der Anfang einer Finsternifs verfehlt wäre oder nicht sicher hätte beob-achtet werden können. Die Messungen sind in entgegengesetzten Bogen vomNull-Tunkte gemacht, um in Beziehung auf den Indexfehler von 50 , mitwelchem sie behaftet sind, den Fehler für beide Beobachtungen nicht ein-seitig zu lassen.

Eine wichtige Beobachtung wäre eine scharfe Messung des Mond-durchmessers auf der Sonnenscheibe gewesen, die doch auch auf Sternwar-ten, wo die Mondscheibe nicht ganz in die Sonne kam, angestellt werdenkonnte. Diese kann für oder gegen die Annahme einer Irradtion bestimmt,entscheiden. Herrn Bepsold, welcher zur Beobachtung der Finsternifs beiHamburg einen 5füfsigen Achromaten mit einem Mikrometer sich einrich-tete, machte ich aufmerksam diese Messung vorzunehmen, allein ihm warder Himmel nicht günstig. Der Sextant in meinen Händen konnte hiefür