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Beobachtung der ringförmigen Sonnenfinsternis, den 7ten September 1820, zu Cuxhaven : ; Beobachtungen der Sonnenfinsternis vom 19. Nov. 1816 zu Berlin / von Herrn Tralles. Berichte über die grosse Sonnenfinsternis vom Jahr 1816 / Tönnies / Bessel
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deren Untergange für einen aufser jener Atmosphäre befindlichen gegen dieSonne gewandten Zuschauer.

Dafs den Mond eine, wenngleich höchst wenig lichtbrechende Atmo-sphäre umgebe, wird wohl von den meisten Astronomen, besonders in Folgeder Vergleichung des scheinbaren Durchmessers mit dem welchen Berech-nungen vollständig beobachteter Sternbedeckungen erfordern, angenommen.Eine nicht zu läugnende Thatsache, von welcher man aber bisher keine Er-klärung gefunden, und daher oft wohl als unsicher oder als eine Illusionbetrachtete, macht die Atmosphäre augenfällig. Da die Beobachtung dieserFinsternifs in den vergleichenden Berechnungen auf genauere Untersuchungder scheinbaren und wahren Durchmesser der Sonne und des Mondes füh-ren wird, so ist eine etwas nähere Auseinandersetzung dessen, was hier-auf Beziehung haben kann, wohl erlaubt. Jene Thatsache nämlich ist diewirkliche Erscheinung der Sterne vor ihrer Bedeckung vom Monde in dersichtbaren erleuchteten Scheibe selbst, in welche sie während ein paar Se-kunden hineintreten und dann erst verschwinden. Dieses rührt aber nichtetwa von der Helligkeit des Mondrandes her, sondern würde auch am dun-keln Rande wahrgenommen werden können, wenn um die Zeit des Neumon-des sichtlich genug an demselben eine Sternbedeckung sich ereignet. DieSache läfst sich so erklären. In der Voraussetzung einer Mondatmosphäreist klar, dafs die Lichtstrahlen, mit welchen der Mondrand gesehen wird,der Richtung nach zusammenfallen mit denen eines verschwindenden oderhervortretenden Sterns, und beide sich wegen der Brechung um die Mond-kugel biegen, wie SMT Fig. I. Der Mondrand und der Stern werden nachder Richtung der Asymptote der Lichtstrahlen oder nach der von T gradeverlängerten und TM berührenden Tm nach TR gesehen. Man stelle sichnun Bequemlichkeits halber den Mond stille stehend und den Stern nochnicht nach S gelangt, sondern von Q her gegen seinen Rand erst durch Rnach S sich hinbewegend vor. Es , fällt in Q der Lichtstrahl vom Sternenoch aufser der Atmosphäre des Mondes, er erscheint nach TQ, und mankann annehmen, dafs selbst die grade Linie T m Tangente an MT aufseroder hoch genug in die Mondatmosphäre falle, um sinnlich genau von ei-nem Lichtstrahle befolgt zu werden, also der Stern, von Q nach R gekom-men, nach der Richtung TmR gesehen wird. Diese Richtung aber ist,wie schon bemerkt, diejenige, in welcher auch der Mondrand gesehen wird,also tritt der Stern in R schon an denselben, und mufs dem Auge von T