Band 
Erste Sammlung.
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163
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eben das wiederhohle man die folgende Nacht; zwi-ſchen beyden Augenblicken wird ein Sterntag ſeyn.

Dieſes ſetzt zum voraus, das Auge babe beyde-mahl genau einerley Lage gegen den Thurm. Eswuͤrde keine groſſe Schwuͤrigkeit ſeyn, ſich die Lagedes Auges bey der erſten Beobachtung ſo zu be-zeichnen daß man ſie die andere Nacht genau genugwieder nehmen koͤnnte.

Iſt aber der Thurm ziemlich weit entlegen ſowerden gegen ſeine Entfernung Breite und Hoͤhedes Fenſters ſo geringe ſeyn daß die Veraͤnderungendie der Raum des Fenſters dem Auge zulaͤßt, hietunbetraͤchtlich ſind. N

Jeder, der dieſes Verfahren brauchen will, wirdleicht die Abmeſſungen des Fenſters, mit der Wei-te des Thurms, die er weiß, oder wahrſcheinlicherweiſe vorausſetzen darf vergleichen koͤnnen und dar-aus beurtheilen wie genau er zu dieſer Abſicht dasFenſter fuͤr einen Punct annehmen darf.

Hr. Prof. Lowitz hat bey dem Antritte ſeines hie—ſigen Lehramtes, in einer kleinen zu Hoͤrter 1755gedruckten Schrift: die richtige Verwandlung der

ſcheinbaren Zeiten einer Pendeluhr in die wahrenSonnenzeiten, fuͤr einen Anfaͤnger der ausuͤbendenSternwiſſenſchaft' gelehrt, wo dergleichen Vorſchrif-ten vorkommen. a

54. Aufg Durch Eines vorhergehender Ver-fahren, iſt bekannt wieviel der Sterntag in Zeit derUhr betragt: Man verlangt, Stunden, Minuten,Secunden der Uhr in Sternzeit zu verwandeln.

82 Aufl.