Band 
Erste Sammlung.
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162
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162 EX O KAN

Lehrbegr. d. Opt. 3. B. 6 Cap. 102. G. iſt eins be-ſchrieben das Cotes angegeben gleich groſſe Son-nenhoͤhen zu nehmen, u. 103 H. noch ein anders.X. Ich denke, wenn ein ſolches Werkzeug be-quem und zuverlaͤßig ſeyn ſoll, ſo wird es nichtswohlfeiler werden als ein Quadrant von maͤßigerVollkommenheit. Und da man dieſen doch immernoch zu was mehr brauchen kann, ſo wuͤrde ich dieKoſten lieber an ihn wenden.52. Weil der Quadrant nur dient ſein Fernrohrwieder in die beſtimmte Stellung zu bringen, ſo er-hellt, daß ſich eben ſo was durch ein Fernrohr be-werkſtelligen lieſſe das in einer gewiſſen Lage befeſti—get waͤre. Die Zeit zwiſchen zween Durchgaͤngeneines und deſſelben Sterns durch dieſes Fernrohr,gaͤbe auch den Sterntag. Nur muͤßte man als-denn ſehr ſicher ſeyn, daß ſich die Lage des Fern-rohrs nicht verruͤckt. Auch lieſſe ſich alsdenn derSterntag mit der Zeit der Uhr nur nach einemSterne vergleichen, oder nach etlichen wenigen dieetwa durch das Fernrohr gehen. Mit dem Qua-dranten laſſen ſich die Beobachtungen nach Gefallenvervielfaͤltigen. N

53 Auch ohne Fernrohr laͤßt ſich ſo was ohnge-faͤhr folgendergeſtalt bewerkſtelligen: Wenn manaus ſeinem Fenſter die Ausſicht nach einem etwasentlegenen hohen Gegenſtande, einem Thurme z. E.hat, ſo bemerke man nach der Uhr den Augenblick,wenn ein Stern, wie ihn die taͤgliche Bewegungfortfuͤhrt, von dieſem Gegenſtande verdeckt wird;eben