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Falle ſteht er am tiefſten unter dem Horizonte, imzweyten, am wenigſten daruͤber erhoben.
Wenn er nun aus dieſer ſeiner niedrigſten Stel-lung im Meridiane, durch die taͤgliche Bewegunggefuͤhrt wird, ſo ſteigt er auf der Oſtſeite des Meri-dians, und wenn man ſich einen Scheitelkreis derdurch ihn gelegt iſt, immer mit ihm fortgehend vor-ſtellt, dreht ſich dieſer Scheitelkreis um das Zenithdergeſtalt, daß er, indem der Stern ſteigt, immergroͤſſere u. groͤſſere Winkel mit dem Meridianemacht, bis an die Stellung des Sterns, in der Schei-telkreis und Parallel des Sterns, einander beruͤh-ren. Von da an faͤngt der Scheitelkreis wieder ankleinere Winkel mit dem Meridiane zu machen.
Das geſchiht alſo bey allen Sternen. Wenn
aber dieſer Beruͤhrungspunet unter den Horizont
fallt, ſo iſt uns dieſes Ruͤckgehen des Scheitelkrei-ſes ſo wenig ſichtbar als der Stern.
Allsdenn koͤnnen wir es wahrnehmen, wenn derBeruͤhrungspunct uͤber den Horizont faͤllt, und dadiebe es das bisher unterſuchte Ruͤckgehen des Azi-muth.
Dieſes Ruͤckgehen iſt alſo allen Sternen gemein,der Aſtronome kann es bey vielen wahrnehmen, unddem Bewohner der heiſſen Zone, wird es ohne A-ſtronomie, bey der Sonne, durch die Bewegung des
Schattens ſinnlich.
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