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Verbeſſerung des Mittags aus uͤbereinſtim-menden Hohen.(Aſtr. 63)
25 3. Am wahren Mittage habe die Sonne dienordliche Abweichung D.
254. Wenn ſie vormittage die Hoͤhe h hat, ſeyihre Abweichung D— m; nachmittage bey eben
E9der Hoͤhe l' n255. Die Zeit zwiſchen beyden Beobachtungen,
gehoͤre dem Bogen za des Aequators.
Dieſe Zeit iſt gegeben, wenn man den Gang derUhr kennt, und das laͤßt ſich, ſelbſt ohne Mittags—linie erhalten(51)
256. Wieviel ſich die Abweichung der Sonne,zu der Jahrszeit da man dieſe uͤbereinſtimmendenHoͤhen genommen hat, von einem Mittage bis zumandern aͤndert, weiß man aus der Theorie der Son-ne, oder aus aſtronomiſchen Calendern.
257 Selbſt ohne dergleichen fremde Huͤlfsmittelzu gebrauchen, koͤnnte ein Beobachter, der alles hie—rinn fuͤr ſich allein thun wollte, ſo verfahren:
Er beſtimmte die Mittagsflaͤche aus gleich groſſenSonnenhoͤhen, ohne die Verbeſſerung die jezo ſollgelehrt werden.
Was er ſo faͤnde, waͤre nicht vollkommen die rich—tige Mittags flache, aber davon wenig unterſchieden.
Die Hoͤhe der Sonne darinnen, waͤre auch we—nig von der Mittagshoͤhe unterſchieden.
Und der Unterſchied der Hoͤhen in dieſer Flaͤche,zweene Tage nach einander, wuͤrde fuͤr den Unter-
ſchied