Band 
Erste Sammlung.
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249
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ſchied der Abweichungen an den beyden Mittagendieſer Tage, ohne einen Irrthum der hier berraͤcht—lich waͤre, angenommen.

258 Ich ſage, ohne einen Irrthum der hier be—traͤchtlich waͤre, denn wenn es darauf ankaͤme, dieVeraͤnderung der Abweichung ſehr ſcharf zu wiſſen,ſo muͤßte man ſich erinnern, daß man den Unter—ſchied von ein paar Groͤſſen, nicht ganz zuverlaͤßigfindet, wenn man jede nur ohngefaͤhr weiß.

259 Ueber dieß iſt der Fehler den es giebt, wennman ſtatt der Mittagshoͤhe, die Hoͤhe in einer nahean der Mittagsflaͤche liegenden Verticalflaͤche nimmt,nicht fuͤr alle Hoͤhen gleich groß;

Haͤtte man alſo in dieſer Verticalflaͤche z. E. voretlichen Wochen, eine Hoͤhe ſtatt der Mittagshoͤhegenommen, verfuͤhre jezo wieder ſo, und wollte ausdem Unterſchiede der Hoͤhen die Veraͤnderung derAbweichungen herleiten, ſo koͤnnte man ſich ſehr irren.

Bey Hoͤhen zweener nach einander folgenden Ta—ge aber, iſt der angezeigte Fehler ohngefaͤhr einerley,und man iſt alſonur einem kleinen Irrthume ausgeſetzt.

260. Endlich braucht man auch die Veraͤnderungder Abweichung zwiſchen den beyden Mittagen,nicht mit der groͤßten Schaͤrfe zu wiſſen, weil mannur aus ihr auf die Veraͤnderung in einigen Stun—den ſchlieſſen will, wo ſich der bey ihr begangene

Fehler vermindert. Es kann alſo zureichen, ſie in.nerhalb einer Minute zuverlaͤſſig zu wiſſen(untenz 95)

261. Es ſey alſo die Abweichung der Sonne den2 5 Mit-