Band 
Erste Sammlung.
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523. Wer es gebrauchen will, muß gleichwohlunterſchiedene nicht ganz gemeine aſtronomiſcheKenntniſſe beſitzen, in der Art die beyden Fixſternein einem Verticale zu beobachten geuͤbt ſeyn, wenner nur maͤſſige Schaͤrfe in Beſtimmung der Zeitverlangt, die Verbeſſerungen wegen der Unterſchie—de der Jahre u. der Polhoͤhe, berechnen, und nachallem dieſem, erfaͤhrt er die Zeit, kaum ſo genau,als eine nicht ganz ſchlechte Taſchenuhr ſie ihm angaͤbe.

Die Stunde der Nacht, ohngefaͤhr aus demStande der Sterne um den Pol zu ſagen, wiſſenviel Landleute, wenigſtens jeder fuͤr ſeinen Ort; auchSancho Panſa wußte es(Don Quixote J. Th. 3.B. 20 C.) Es koͤmmt mir nicht vor, als ob ge-genwaͤrtiges Verſahren, in der Verhaͤltniß mehrpractiſchen Nutzen haͤtte, als die Kunſt des Land—manns, in welcher es mehr aſtronomiſche Zuruͤſtun-gen erfodert.

Ein anderes, meiner Einſicht nach noch wenigernuͤtzliches Verfahren, wird unten angezeigt(733

Wer ſo viel aſtronomiſche Kenntniſſe beſitzt, alsv dem beſchriebenen Verfahren gehoͤren, der kannohnſtreitig auch eine Mittagslinie ziehen. Und aufder, ſindet man vermittelſt der Fadenflaͤche(76) dieZeit viel bequemer und richtiger, aus Durchgaͤn-gen der Sterne durch die Mittagsflaͤche.

24 Ju der Nacht da der Mond voll iſt, zeigter bekanntermaſſen auf einer Sonnenuhr die Stun-den der Nacht ſo an, wie die Sonne die Stunden

des