Band 
Erste Sammlung.
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410
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gehort zu 274; die Sonne braucht alſo 4 m 34unterzugehn.Um den laͤngſten Tag geht ſie in 2 m 18 durch adie Mittagsflaͤche, der Renner in(698) iſt furden längſten u. den kuͤrzeſten Tag einerley, alſobraucht ſie 4 5 15[unterzugehn.

Und an jedem Aequinoctialtage 3 m 37 f

701. Weiß man den ſcheinbaren Halbmeſſer derSonne, nebſt ihrer Abweichung, und beobachtetdie Zeit die ſie braucht auf oder unterzugehen, ſolieſſe ſich daraus die Polhoͤhe finden.

Dieß erwaͤhnt der Hr. v. Maupertuis, Alſrono-mie Nautique Probl. X. Oeuvres de Mr. de M.Lyon 1756. T. III) erinnert aber auch dabey, daftdieſes ſehr unſichere Mittel, nur in Ermangelungaller andern zu brauchen ſey.

702 Man ſiht leicht, daß bey der Unterſuchung698 u. f. noch Verbeſſerungen wegen der ſo betraͤcht—lichen Horizontalrefraction, noͤthig waͤren. Durchdie Atmoſphaͤre, erſcheint uns ohngefaͤhr die Son-ne noch ganz uͤber dem Horizonte, in dem Augen-blicke da ſie anfaͤngt ganz darunter zu ſeyn. Fuͤrdie halbe Dauer ihres Unterganges, wie er durchdie Atmoſphaͤre erſcheint, muͤßte alſo die Hoͤhe desMittelpuncts nicht So ſondern— u ſeyn er be-findet ſich naͤhmlich um den Halbmeſſer unter demHorizonte, wenn er uns im Horizonte erſcheint öEs