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Die ſegneriſche Erfindung, mit einem Au—genglaſe viel zu uͤberſehen.
87. Beym Sternrohre, mit einem gegebenenObjective, die ſtaͤrkſte Vergroͤſſerung zu erlangen,nimmt man ein Ocular, von ſo kurzer Brennwei—te, als das Objectiv vertraͤgt; dieſes Ocular hatalſo auch eine geringere Breite, als eines haͤttedas ſchwaͤcher vergroͤſſerte; und da es auf dieBreite des Oculars ankoͤmmt, wieviel man durchdas Fernrohr uͤberſieht,(83) Blendungen beyſeitegeſetzt(84) ſo kann der Wunſch entſtehen, mit dem
culare, das man die Vergroͤſſerung von gehoͤri-ger Staͤrke zu erhalten gebrauchen will, doch mehrzu uͤberſehen, als ſich nach dem bisherigen, we—gen ſeiner geringen Breite thun laͤßt.
88. Dieſe Abſicht laͤßt ſich erreichen, wennman das Ocular nicht ganz feſt macht, ſondern esſo einrichtet, daß man es in einer Ebene die aufdes Objectivs Axe ſenkrecht iſt, hin und her fuͤh—ren, alſo vor unterſchiedene Stellen des Bildesdas vom Objective gemacht wird bringen, und ſol—
che Stellen nach einander damit betrachten kann.
89. Man erdenkt ſich leicht dazu dienliche Vor—richtungen. Ein Arm der dieſes Glas traͤgt, wirdmit dem andern Ende am Rohre des Sternrohrsbefeſtiget, und bekoͤmmt etwa an ein paar Stellen
Gelenke, damit man das Glas in unterſchiedene
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