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mutter eine Scheibe in gleiche Theile ſo viel manbequem machen kann eingetheilt. So wird derWeiſer auf der Scheibe, die Theile eines Schrau-benganges anzeigen um welche man die Schraubegedreht hat, eben wie der Weiſer einer Uhr aufdem Ziferblatte die Theile der Zeit anzeigt.
145. Das wichtigſte was bey dieſer Vorrich-tung erinnert wird, iſt: daß in einer etwas lan-gen Schraube, nicht alle Gaͤnge in groͤßter Schaͤr-ſe von gleicher Weite werden; Alſo muß man ent-weder die Weite der Gaͤnge an unterſchiedenenStellen der Schraube zu pruͤfen wiſſen, oder ſichkleinen Fehlern ausſetzen, wenn man alle gleichweit annimmt.
Das Kirchiſche Mikrometer.
146. Ein meſſingener Ring AMEN, 7 Fig.iſt an beyden Enden eines Durchmeſſers A, B,durchbohrt, und da ſind auſen an ihn Schrauben-muͤtter AK, BI., befeſtigt, in welche SchraubenF, EC, paſſen, ſo daß ſie in den Ring hineinge-ſchraubt, in deſſelben Mittelpuncte O zuſammen-treffen und einen Durchmeſſer ausmachen.
147. CG; DH; und die 8 Fig. ſind die Wei-ſer und eine Scheibe(144) dergleichen ſich an jedem Ende einer Schraubenmutter, bey Ku. 191befindet. 5 N
148. Der Ring mit dieſem Zubehoͤr, wird umdas Rohr eines Fernrohres, an die Stelle wo des
Objectivs Brennpunct iſt, gelegt.u 3 145