Band 
Zweyte Sammlung.
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311
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von der Scheibe entfernt iſt, ſo kann aus dieſerParallaxe des Weiſers, nie ein ſehr groſſer Irr-thum entſtehn.

152. Weil das Kirchiſche Mikrometer, inDeutſchland ziemlich bekannt iſt weil man ſeineBeſchaffenheit aus der Abbildung leicht verſtehtund es leicht verfertigt bekoͤmmt, ſo will ich es alsein Beyſpiel brauchen zu zeigen, wie man denWerth der Schraubengaͤnge oder Abtheilungeneines Mikrometers beſtimmt, um daſſelbe alsdennzu Abmeſſung ſcheinbarer Groͤſſen zu brauchen.Das iſt die Abſicht der naͤchſtfolgenden Lehren(53... 249) die deßwegen nicht aufs kirchiſcheMikrometer eingeſchraͤnkt ſind. An einem, muß-ten ſie doch zuerſt gewieſen werden. Und wer ſiebey demſelben verſteht, wird ſie leicht bey allenandern anbringen, ſelbſt bey den vorhin beſchriebe-nen, deren Theile gegen einander unbeweglich ſind.

Beſtimmung des Werthes einer Umdrehung,aus des Objectios Brennweite, und derWeite der Schraubengaͤnge.

153. Des Objectivs Brennweite, halte 1 Zol-le; Die Schraube halte n Gaͤnge in der Laͤnge ei-nes Zolls. Wieviel Secunden betraͤgt eine Um-drehung von ihr?

164. Die Zahl dieſer Secunden ſey Se.

Man zehme eine willkuͤhrliche ſcheinbare Groͤſ.

maß die Lange ihres Bildes heiſſe p⸗=Ltangm.4 Die-