Band 
Zweyte Sammlung.
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315
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bracht iſt. Man ſchraubt die Schrauben ſo weitaus einander, daß die Sonne zwiſchen beyden erſcheint, und an entgegengeſetzten Enden von ihnenberuͤhrt wird. Darauf dreht man die Schraubenzuſammen,(149) und zaͤhlt die Umdrehungen, bey-der ihre zuſammen(181) Der ſcheinbare Durchmeſ-ſer der Sonne, mit der Zahl der Umdrehungendividirt, giebt den Werth einer.Dieſes Verfahren iſt wie das(37)

Wie man Weiten von Fixſternen hie braucht.

163. Weiß man die Weite zweener Fixſterne,die zugleich im Fernrohre erſcheinen, ſo laͤßt ſichdieſelbe eben ſo brauchen wie der Durchmeſſer derSonne. Zu dieſer Abſicht giebt Roſt unterſchie—dene kleine Weiten von Sternen; Aſtron. HandbuchIII. Th. 10 Cap. 10 8.

164. Hiebey iſt natuͤrlich zu fragen: wie der-jenige von dem man dieſe Weiten annimmt, ſiegefunden hat. Wolf El. Aſtron.§. 544. nimmtan man habe ſie mit einem Quadranten, oder an-dern ſolchen Winkel meſſenden Werkzeuge gefunden.Hiebey hat er nicht daran gedacht, daß ſich ſolcher-geſtalt kleine Weiten nicht ſehr zuverlaͤſſig, gewißnicht auf Secunden, wie er ſie doch verlangt fin-den laſſen. Die Weiten welche Roſt beybringtſind meiſtens ziemlich groß, erſtrecken ſich bis auf5 Grad und ſind vermuthlich von Heveln mitSextanten u. d. g. gemeſſen worden, ob ſie 65

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