Band 
Zweyte Sammlung.
Seite
316
JPEG-Download
 

316 EX O KK

bis auf die Secunden in denen ſie angegeben ſindzuverlaͤſſig ſind, das erfoderte noch einige Unterſuchung. Roſt konnte ſolche Weiten bey ſeinemFernrohre brauchen, das bis fuͤnf Grad faßte, aber.nur einen Fuß lang war. Groͤſſere Fernroͤhre faſ-ſen weniger.*

Wie dieſe Weiten zu finden ſind.

165. Wenn ich alſo eine Weite von ein paarSternen zu dieſer Abſicht noͤthig haͤtte, ſo wuͤrdeich ſie aus der Sterne Abweichungen und Recta—ſcenſionen berechnen.

166 In ſo fern man annimmt, die Firſterneliegen unbeweglich in einem Raume der fuͤr unsgraͤnzenlos iſt, und von dem die Erdbahn nur einunmerkliches Plaͤtzchen einnimmt, ſo iſt klar daßdie Weiten zweener Fixſterne immer einerley blei-ben, wie ſich auch wegen des Vorruͤckens derNachtgleichen, ihre Laͤngen, Abweichungen u. Re-ctaſcenſionen aͤndern moͤgen. Denn dieſe Groͤſſenbeſtimmen die Stelle eines Sterns mit in Bezie-hung auf den Erdaͤquator, und aͤndern ſich alſowenn ſich etwas in dieſes ſeiner Lage aͤndert, aberin den Lagen der Sterne ſelbſt gegen einandergiebt das keine Aenderung.

Eben ſo erhellt daß die Nutation(Aſtr. 293)nichts in den Weiten der Sterne aͤndert.

167 Daß aber wegen der allmaͤhligen Fortpflan-zung des Lichtes ein Stern der bewegten Erde in

ei-