Band 
Zweyte Sammlung.
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** O EN 377N 810einer andern Linie erſcheint, als in der er ihr ohnedieſen Umſtand erſchiene,(Aſtr. 219) das koͤnntedie Weite zweener Sterne wohl zu unterſchiedenenJahrszeiten um eine Kleinigkeit aͤndeen. Aber!hier hat es auch nichts zu bedeuten, denn die bey-den Sterne die man zugleich im Fernrohre ſteht,muͤſſen ohngefaͤhr eine Lage gegen das Auge haben,und daher betragt die Aenderung welche die Abir-rung des Lichts bey jeder Lage macht, fuͤr einenſoviel als fuͤr den andern, und ihre Weite erſcheintauch bey dieſer Aenderung ſo, wie ohne dieſelbe.168. Solchergeſtalt darf man nur aus genauenBeobachtungen der Rectaſcenſionen und Declina-tionen die Weite von ein paar wahren Sternenberechnen, und dieſelbe beſtaͤndig ungeaͤndertbrauchen. f 1169. Das Siebengeſtirn wuͤrde ſich hiezu ſchi-cken weil es viel Sterne dicht bey einander enthaͤlt,man kann es ſich auch genugſam bekannt machen,daß keine Gefahr iſt einen Stern mit einem an-dern zu verwechſeln. 6170. Indeſſen, hat das von 162; an gelehrteVerfahren, auch einige Unbequemlichkeiten. Esiſt ſchwer die beyden Raͤnder der Sonne zugleichgenau jeden an einer Schraube zu haben, weil manwegen ihrer groſſen Entfernung, beyde nicht rechtgut zugleich ſieht, und beyde immer fortruͤcken.Der letzte Umſtand findet auch noch ſtatt wenn manSterne die naͤher beyſammen ſind braucht, es ge-hort einige Uebung dazu, von zwey Dingen dieſch