Band 
Zweyte Sammlung.
Seite
346
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3⁴⁶ EX O EN

bey einer Nachricht von dieſen Mikrometern, nurPicards Nahmen. Horrebow giebt de la HireSchuld derſelbe habe bey aller Gelegenheit RoͤmersLob zu ve mindern geſucht.

Uebrigens iſt das izo gewohnliche Mikrometer(unten 256) von dem roͤmeriſchen kaum in kleinenNebenumſtaͤnden unterſchieden, den angezeigtenQuerſaden beyſeite geſetzt.

Das gewoͤhnliche Mikrometer.

256. Wegen deſſelben Beſchreibung und Ab—bildung kann ich auf Smiths vollſtaͤndigen Lehrbe-griff der Optik 3. B. 8 Cap. 135 u. f. H. verweiſen.

Das weſentliche davon, ſind zweene paralleleFaͤden Gt; IK 13 Fig. die Smith als metallenePlatten angiebt, und ein Faden B E. ſenkrechtauf jene.

Von den beyden parallelen bleibt GN unbeweg-lich, aber K laͤßt fich vermittelt einer Schraube,ihm naͤhern oder von ihm entfernen.

257. Wieviel Umdrehungen der Schraube LMder jedesmahlige Abſtand der Faͤden betraͤgt,braucht man nicht, wie beym kirchiſchen Mikrome—ter ſo zu erfahren daß man die Faͤden zuſammenbringt, ſondern es wird durch Zahlen auf einer be—ſondern Platte, wie man beym Smith findet an-gezeigt.

258. Es verſteht ſich, daß man bey dem Mi-krometer welches man in Haͤnden hat, zur Probe

die