Band 
Zweyte Sammlung.
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ſchine noͤthig, um voraus zu wiſſen wie groß einſolcher Kreis nach den Umſtaͤnden der Maſchineetwa aufs hoͤchſte werden kann, oder nothwendigwerden muß.

323 Scheiner hat ſich einer ſolchen Maſchinezu Beobachtung der Sonnenflecken bedient, unddabey das hollaͤndiſche Fernrohr brauchen muͤſſen,weil damals kein anderes bekannt war. Jezorichtet man ſie lieber mit einem aſtronomiſchen zu,worauf ich das Nachfolgende anwenden will.

324. Wenn die Glaͤſer nach(313) ſtehen, ſo

nimmt 5 5 ab, je weiter man ſie aus ein-ander ruckt. Folglich giebt das aſtronomiſche Fern-rohr ein kleineres Bild, je weiter man es auseinander zieht Das Bild nimmt naͤhmlich vonder unendlichen Groͤſſe(311) ab.

325 Zugleich aber indem g waͤchſt, nimmt Cab;(306) von einem unendlichen Werthe, bisauf b wenn die Entfernung der Glaͤſer unendlichwuͤrde.*

Das Bild faͤllt alſo allemahl weiter vom Ocu—larglaſe als deſſelben Brennpunct.

326. Man entſchlieſſe ſich alſo, wie nahe dieGlaͤſer beyſammen ſeyn ſollen, wenn ſie einanderam naͤchſten ſind, und berechne das Sonnenbildfuͤr dieſen ihren Abſtand, und die groͤßte ſcheinba-re Groͤſſe der Sonne. Der Kreis den dieſes Son—nenbild ausfuͤllt, kann bey jedem andern gebrauchtwerden, wenn man die Glaͤſer etwas weiter ausein-