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einander zieht, und das Ocularglas der Ebene aufwelcher ſich dieſer Kreis befindet naͤher bringt.
Dieſe Veraͤnderungen wird man freylich jedesmahl bequemer und ſicherer durch die Erfahrungmachen, als berechnen.
Umgekehrt haͤtte man k in eben dem Maaſſe,in dem man die Brennweiten der Glaͤſer und ih—ren Abſtand hat, ſo gaͤbe(309) die ſcheinbareGroͤſſe der Sonne. Und ſo waͤre dieſes Werkzeugein Mikrometer.
327. Das gaͤbe aber nicht vollkommen die Ge-nauigkeit die man jezo verlangt, unter andern,weil die Theile des Bildes gegen ſeine Graͤnzen zuverzerrt werden, dieſe Graͤnzen immer nicht mitgroͤßter Schaͤrfe anzugeben ſind, ſelbſt des BildesGroͤſſe ſich einiger maaſſen aͤndern laͤßt, indemman das Fernrohr von der Flaͤche die das Bildauffaͤngt, entfernt oder ihr naͤher bringt, ohne daßſich dadurch die Deutlichkeit merklich aͤndert.
328. De Heliometri ſtructura et vſu, iſt derTitel einer zu Venedig auf Koſten ihres Verſaſ—ſers herausgek. Schrift 1760; 52 Quartſeiten21. Kupfertafeln.
Was der ungenannte Verfaſſer Heliometerheißt, iſt das Helioſkop(318) mit dem aſtronomi-ſchen Fernrohre. Er hat nur einige Aenderungenzu bequemern Gebrauche angebracht. Er machtdie Roͤhre von Meſſing, nicht von Pappe, weil dieFeuchtigkeit in der Pappenroͤhre, von der Son-nenhitze in Duͤnſte verwandelt wuͤrde, davon 3
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