Band 
Zweyte Sammlung.
Seite
367
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EX O N 367

Obſervationskreiſe, und ſieht einen Flecken darin-nen, ſo dreht er die Regel um den Mittelpunet,an den Flecken. Der Abſtand des Fleckens vomMitielpuncte, den die Regel angiebt und dieStelle des Umfanges wo die Regel einſchneidet,beſtimmen des Fleckens Ort in der Sonnenſcheibe;und Beobachtungen auf dieſe Art wiederhohlt, ge—ben des Fleckens ſcheindaren Weg durch die Son—nenſcheibe.

Merkurs Durchgang durch die Sonne, den 6May 1753 hat er auf eben die Art beobachtet.

Das Werk enthaͤlt Beobachtungen der Son—nenflecken vom April 1754; bis in den May 1757mit dem Heliometer. Weil das Fernrohr dazunur etwa 3 Fuß lang iſt, ſo betrachtet er die Flek—ken, ihrer Geſtalt und anderer Umſtaͤnde wegenmit einem laͤngern Fernrohre oder Spiegelteleſ kope.Seine Beobachtungen ſind auf den zahlreichen Ku—pfertafeln abgebildet. Es waͤre zu wuͤnſchen, daßder V. mit ſeiner Geſchicklichkeit und ſeinem Fleiſ-ſe ein ander Werkzeug gebraucht haͤtre, als daszu eigentlichen Beobachtungen nach dem jezigenZuſtande der Aſtronomie nicht mehr dienliche He—lioſkop.

Uebrigens hat Bouguer ſchon Mem. de PAce.1748; mit beſſerm Rechte ein anderes WerkzeugHeliometer genannt, daher der V dieſen Nah—men, dem ſeinigen, das weiter nichts als ein et—was bequemer eingerichtetes Helioſ kop iſt nichthaͤtte geben ſollen.

In