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tung des Mondes brauchte(31) konnte freylichnicht allemahl gleich vom Monde ausgefuͤllt wer-den. Wan es eingerichtet, den Mond in der Erd-naͤhe zu faſſen, ſo fuͤllte der Mond in der Erdferne,daſſelbe nicht ganz aus, und war es fuͤr dieſen ge-macht, ſo faßte es den in der Erdnaͤhe nicht.
335. Auch waͤchſt, wegen der Parallaxe, desMondes ſcheinbare Groͤſſe mit der Hoͤhe, und ineiner Nacht, ohne ſeine Entfernung vom Mittel.puncte der Erde zu aͤndern, bekoͤmmt der Mondvom Aufgange, bis an den Meridian immer groͤſ—ſere und groͤſſere ſcheinbare Durchmeſſer, und vomMeridiane bis zum Untergange wieder kleinereund kleinere. a 0
336 Wenn er alſo beym Aufgange in ſeinerBahn unweit der Erdnaͤhe iſt, und nach derſelbenzugeht, ſo waͤchſt ſein ſcheinbarer Durchmeſſer bisan den Meridian aus zwo Ueſachen zutammen,wegen der Parallaxe und wegen ſeiner eignen Be-wegung.
337 Hieraus wird man begreifen, daß ſeineſcheinbare Groͤſſe, in wenig Stunden einer Nacht,ſich ſtark aͤndern kann, und ein einzig Gitter alſo,nicht einmahl dieſe kurze Zeit uͤber brauchbar war.338. Mehr zu verfertigen, und damit abzu-wechſeln, war hoͤchſt muͤhſam und unbequem.Daher hat ſich Roͤmer eines Verfahrens bedient,das ſich auf die bisherigen Lehren gruͤndet. Manfindet die Beſchreibung in Ho rebows Werke Ba-ſis Aaſtronomiae.(Kopenhav. 1735) cap. 11.Aſtr. Abh. II. Samml. Aa 339.