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378. Man kann die Mittelpuncte der Glaͤſernicht an einander bringen, nur bis auf eine gewiſ-ſe Graͤnze einander naͤhern. Wenn ſie einanderſo nahe als moͤglich gebracht ſind ſo gehoͤrt dieſeEntfernung der kleinſten ſcheinbaren Groͤſſe dieſich durch das Werkzeug meſſen laͤßt.
Dleſe kleinſte ſcheinbare Groͤſſe betraͤgt deſtomehr, ſe groͤſſere Kreisſegmente die Glaͤſer vorſtel-len. Nur wenn jedes ein halber Kreis waͤre,koͤnnte ſie bis auf nichts abnehmen.
Alſo kann man durch das Werkzeug auf diebeſchriebene Art vorgerichtet, nicht ſo ganz kleineWinkel meſſen wie mit dem gewoͤhnlichen Mikro-meter.
Dieſe Unvollkommenheit iſt indeſſen ertraͤglich,weil man es eben um ſolcher Winkel willen hat,die nicht ganz klein ſind.
Bouguer hat ihr ſelbſt ſolgendergeſtalt abzuhel-fen geſucht:
In Fig. 18 ſey der Kreis zwiſchen Ah einObjectivglas.
Man beſchreibe zweene demſelben concentriſcheKreiſe Op; mn;
Was zwiſchen beyden Kreiſen ſchwarz ſchattirtiſt, ſchleife man ab. f
So laͤßt ſich das Stuͤck m En nach O odernach p nach Gefallen bewegen.
Dieß Stuͤck iſt alſo aus der Mitte eines Obje-ctivglaſes, und das andere noch vorhandene, zwi-ſchen AB u. O p, ein Ring, eben des ai
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