Band 
Zweyte Sammlung.
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dem, ſich der Gegenſtand naͤhert, Hr. d. l. L. ſelbſtberechnet bey ſeinem Heliometer 4 Zoll.

Es ſey aber auch dieſe Zahl von Zollen nurohngefaͤhr angegeben, und ſetze zum voraus, daßman den Gegenſtand nicht eben ſehr nahe bringt.

So koͤnnte man freylich fuͤr einen Gegenſtanddeſſen Bild 18 Fuß weit vom Objective fiele, undfuͤr einen deſſen Bild 2 Zoll weiter fiele, das Ocu-lar nicht wohl an einer Stelle laſſen; denn man ſaͤ-he ſie nicht, eines wie das andere, deutlich.

Aber, wenn des irrdiſchen Gegenſtandes Bildſo wenig uͤber den Brennpunct fiele, daß man esdeutlich ſehen koͤnnte ohne das Ocular weiter her-auszuziehen, ſo liegt doch in dieſen Saͤtzen des Hr.d. l. L. nichts das zeigte warum man dem ohnge-achtet fuͤr das Heliometer, das Ocular weiter her-ausziehen ſollte.

VI. Alſo, wenn Hr d. l Recht hat, ſo hater die Gruͤnde ſeiner Lehre, mir wenigſtens, nichtdeutlich und uͤberzeugend genug vorgetragen, undich werde Verzeihung verdienen, wenn ich andersals er und dabey vielleicht irrig denke; Ich willmeinem Irrthume gern abſagen, wenn ich beſſerbelehrt werde, ob ich gleich unten(45e) mich aufeinen Beyfall der mir ziemliches Gewicht zuhaben ſcheint, berufen kann.

VII. Mich deucht Hr. de l.! haͤtte ſeine Lehredurch die Uebereinſtimmung mit Beobachtungenuͤber die Undeutlichkeit u. Zweifel erheben ſollen,denen blos theoretiſche Schluͤſſe oft ausgeſetzt.