Band 
Zweyte Sammlung.
Seite
399
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EX„ NN 399

11 In dieſem Zweiſel beſtaͤtiget mich, daß dieWeite der Objective von einander, bey der dieBilder einander beruͤhren, auf die ſcheinbare Groͤſ.ſe des Gegenſtandes, ohne Betrachtung ſeinerEntfernung ankoͤmmt, wofern meine Schluͤſſe(387.. 397) richtig ſind.

III Wenn alſo ein unendlich entfernter, undein naͤherer Gegenſtand, beyde gleiche ſcheinbareGroͤſſe haben, und wenn ich den naͤhern Gegen-ſtand durchs Heliometer deutlich genug ſehe, ob-gleich das Ocular ſo ſtehen bleibt, wie fuͤr den un-endlich entfernten:

Ill So fragt ſich nun: Beſtehen die Bilderdes naͤhern Gegenſtandes die ich ſehe, aus Strah-len von eben der Brechbarkeit, aus welchem dieBilder des unendlich entfernten die ich ſehe beſtehn?

v Iſt dieſes, ſo gehoͤrt einerley Abſtand derObjective von einander, dazu daß mir jene u. die-ſe Bilder einander beruͤhren.(402)

VI Nimmt man aber an, ich ſehe allemahl nardie Bilder, die eine beſtimmte Entfernung vom O-

culare haben, ſo muß ich freylich fuͤr den nahenGegenſtand das Ocular weiter herausziehen, wennich von ihm Bilder ſehen will, die aus eben ſolchenStrahlen beſtehn, wie die Bilder des entfernten,die ich durchs Ocular in ſeiner gewoͤhnlichen Stel-lung ſehe.

VII Dieſes anzunehmen, koͤnnte mich zwar dieErfahrung(409) veranlaſſen,(4 0; J) und dawaͤre ich mit Hr. de la Lande eins. ö

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