EX O K 401
415 Daß der nahe Gegenſtand ein groͤſſer Bildmacht, muß nothwendig bey dem gewoͤhnlichenMikrometer bemerkt werden, wo man dieſes Bild
mißt.
Dieses groͤſſere Bild, iſt in der Verhaͤltniß ent.fernter von ſeinem Objective in welcher es groͤſſeriſt, und man ſieht leicht, daß dieſes die Urſache iſtwarum nach(400) wenn ein unendlich entfernter,und ein naher Gegenſtand gleiche ſcheinbare Groͤſ-ſe haben, einerley Abſtand der Objective von ein—ander erfodert wird, damit ſich jenes beyde kleinen,oder dieſes beyde groͤſſern Bilder beruͤhren.
Alſo iſt meinen Einſichten nach, der Unterſchiedzwiſchen nahen und entlegenen Gegenſtaͤnden,beym Mikrometer weſentlicher zu betrachten alsbeym Heliometer; Und ich bin ſo ungluͤcklich, hie-rinnen Hr. d. l. L gerade entgegengeſetzt zu den-ken.(384)
Beyſpiel des Verfahrens den Werth der
Schraubengaͤnge eines Heliometers zu
beſtimmen.
416 Hiebey habe ich mich, meinen erklaͤrtenEinſichten gemaͤß, folgendergeſtalt verhalten.
Ich maaß auf einer ebenen Wieſe eine KnieMN. Ihr Anfang M war lothrecht unter einerStelle zwiſchen den Objectiven. Durch ihr En-de N; ließ ich eine Linie auf ſie ſenkrecht abſtecken.Ich hatte zweene Staͤbe, da einer ſchwarz der an-Aſtr. Abh. II. Samml. Ce dere