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der Stadt und Landſchaft Zürich. 143
dieſer neuen Arbeiten brachten die aͤltern inVerfall, und legten die Grunde zu allem un-ſerm ſetzigen Fabrikweſen. a Man fiengenaͤmlich an die Seiden zu zwirnen auf Mül-len, ſelbige zu faͤrben, und in Sammet undStoffen zu verarbeiten. Sie machten Tuͤ-cher und ander wullen Zeug, worzu ſie diehier unbekannte Walkmuͤllen erbaucten. Diebisherige Tuchle, Bombaſin und Barchetvervollkommneten ſie durch die Faͤrberey.“Jacob Dunus legte A. 1587. die Burat- oderCrepp⸗Fabrik an mit Hulfe der Weerdmuͤller.Sie ward den Bergomaſcen nachgemacht,
und
»Ein Lobgedicht der Stadt A. 158“. zu Baſelin 4to gedruckt lautet hievon alſo:
Der Handtwerk findt man allerley,
Gleichwie in Stetten reich und frey.Beſonders wird da auff alle Weiß
Seiden und Sammet gmacht mit FleißTücher von Wüllen rein und zart,
Doch ſtark und auf die Welliſchart,Varget, Daffet und Wommeſin
Aus Flachs die reinſten Tuechelin,Und andre ſubtile Sachen,
Welchs alls die Burger ſelber machen,
StumpkCu. edit.17.
VI. 10.