142 Geſchichte der Handelſchaft
ſo Zuͤrich allen denjenigen war, die um derFreutzeit des Gewiſſens willen die Feſſel ih—res Vaterlandes ohen, zogen ihr eine Men—ge gelehrter und kunſtreicher Burger zu, undſo wurde das 15 5aſte Jahr ein groſſer Icil-punkt unſrer Manufakuren. Eben der Gseiſtder Unpertraglichkeit jagte von Loccarno bey200. Perſonen weg, Gelehrte, Fabrikanten,Arbeiter, Weiber, Kinder und Geſind. Allefluͤchteten ſich anhero, wo ſie nicht ſowohlin Abſicht auf ihre Kunſt, als aus biebe vorleidende Glaubensqenoſſen aufgenommen wur-den. Es waren ſonderheitlich darunter dieſo adeliche als angeſehene Geſchlechter derOrelli, di Muralto, Dunus. Svuͤt hat derStaat jener Verdienſte erkennet; doch er iſtzu entſchuldigen, der Entel, den wir ehren/war ihm noch nicht gebohren.
Der Fleiß dieſer Colome ſuchte ſich nunArbeit, und legte nach und nach diejenigeManufakturen an, die bisher ſich gluͤcklicherhalten, in viclerley Zweige und Formengetheilt haben, und zu groſſen Glucksumſtaͤn-den behüuͤlfuch geweſen ſind. Die Vorzuͤge
dic-