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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
Entstehung
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53
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Merkwürdiger sind Anaximanders (*) phi-losophische Lehrsätze, welcher ohngefähr umdie 4ateOlympiade (ant. Chr. 610) also 1 4 Jahrespäter geboren wurde, und ebenfalls aus Milet abstammte. Durch Nachdenken und Aufmerk-samkeit auf die Natur kam er einige Schritteweiter und entfernte- sich von seines LehrersThaies Meynung dadurch, dafs er statt des Was-sers das Unendliche (ct 7 rsi$ov) annahm, nichtaber, wie in einer fehlerhaft auf uns gekomme-nen Schrift des Aristoteles deXenophane c. 2 be-hauptet wird, beyde für einerley hielt. DiesesPrincip war, wie Tiedemann behauptet, nicht einabstrakter Begriff in unserer Bedeutung, welchener so wenig als sein Lehrer und die ältestenDichter damit verbinden konnte, sondern wie-der eine Vorstellung, die seiner Einbildungskraftvorschwebte, die rohe ordnungslose Masse desGanzen, der Inbegriff aller Urstoffe, das Cha-os nur mit einigen veränderten Bestimmungen,vvobey ich auch keine Verwechselungen derGränzen des Raums und der Zeit annehmenmöchte. Ueber das Wesen und die Natur die-ses Unendlichen konnte er sich aus den eben

ange-

(*) 7fEDEniANN Geist der spekulativen Philosophie,ß. 1. pg. 42 iqcp