von der ersten Feuchtigkeit, welche durch dasFeuer ausgetrocknet also wol verdichtet werde.Aus dieser liifst er nun die Elemente entstehn,doch nicht so, als ob sie schon wirklich daringeformt und eingeschlossen wären, wie Theo-phrast es zu nehmen scheint, sondern sie ent-stehen erst durch Verdickung oder Verdün-nung.
Ein anderer Anhänger der ionischen Schu-le (*) AnaximetieSj welcher um die 56te Olym-piade (JiS'j ant. Chr.) lebte, war weniger kühnin seinen Muthmafsungen. Wahrscheinlich weiler allenthalben Luft fand, und weil sich ihm al-les in dieselbe wenigstens in der Atmosphäre auf-zulösen schien, dachte er sich dieselbe dem Un-endlichen seines Lehrers ähnlich oder substituir-te sie dafür. Durch Verdünnung, glaubte er,■werde sie feiner; durch Verdickung entstehenWolken , Wasser, Erde und Steine (**).
Um den Anfang der ölten Olympiade tratXenophanes auf (ant. Chr. 536). Er gieng umdiese Zeit aus Kolophon in Kleinasien nach Elea in Italien , wo die Phocäer eine Pflanzstadt an-
gelegt
(*) Tiedemann pg. 65-
(**) Vergl. Tiedemann pg. 65 und die dort ange-führten Schriften.
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