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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
Entstehung
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77
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hier erst eingeschaltet» weil die meisten, wei-cheich anführen mufs, entweder um diese Zeitlebten, oder in den Anfang der folgenden Pe-riode gehören. Das Schwärmerische ihrer Vor-stellungen, das Symbolische ihrer Sprache, dieVermischung der empirischen und Vernunfter-kenntnifs, der Gang endlich und die Richtung,welche sie in ihren Untersuchungen nahmen,giebt ihrer Philosophie einen ganz eignen Cha-rakter.

Dafs sie sich sehr mit Geometrie und Arith-metik beschäftigten, ist bekannt. Wie sie aberdarauf kamen, ob es ihnen im Ernst darum zuthun war, die Wissenschaft durch ihre Bemü-hungen zu gründen und zu erweitern, oder obihr Hang zur Mystik sie antrieb, durch ZahlenGeheimnisse zu enträthseln, darin einzuklei-den oder Wunderkräfte darin zu suchen - , obsie selbst Erfinder von dem allen waren, oderob die aegyptischen Hierophanten und Schwär-mer daran Antheil hatten, will ich jetzt nichtuntersuchen. Genug, dafs ihnen die Zahlenmancherley wunderbare Eigenschaften zu ha-ben schienen.

Ihre mathematischen Untersuchungen gien-gen wahrscheinlich von der Geometrie aus, weilsich ihre Sätze am anschaulichsten machen lie-

fsen,