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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
Entstehung
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76
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te also einen andern Wohnort auf, und wähl-te dazu Italien . Hier stiftete er eine eigneSchule, um seine Kenntnisse aufzubewahrenund sie gemeinnützig zu machen. Seine Freun-de und Schüler band er durch Einrichtungenund Gesetze so sehr an einander, dais die gan-ze Gesellschaft das Ansehn eines Ordens be-kam. Um diesem Bunde Dauer zu geben, warer sehr sorgfältig in der Wahl cler Mitglieder,und legte daher jedem, ehe er aufgenommenwerden konnte, gewisse Uebungen auf. Die-jenigen, welche alle Prüfungen bestanden, wur-den seine eigentlichen Vertraute unter dem Na-men Esoteriker; den übrigen, welche Exote-riker hiefsen, wurden blos die gemeinnützigenKenntnisse mitgetheilt. Durch Hafs , Neid oderandere uns unbekannte Ursachen entstand end-lich eine mächtige Parthey gegen diese Gesell-schaft, wodurch sie zerstreut wurde, ihr Stif-ter selbst aber in einem hohen Alter das Lebenverlor. Pythagoras seihst hinterliefs keineSchriften, und es ist daher sehr schwer, wonicht unmöglich, seine Ideen von denen seinerSchüler zu trennen. Denn dafs diePhilosophe-me der Schule allmählich verändert wordensind, ist wohl keinem Zweifel unterworfen. Ichhabe daher auch die Begriffe der Pythagoräer

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