te also einen andern Wohnort auf, und wähl-te dazu Italien . Hier stiftete er eine eigneSchule, um seine Kenntnisse aufzubewahrenund sie gemeinnützig zu machen. Seine Freun-de und Schüler band er durch Einrichtungenund Gesetze so sehr an einander, dais die gan-ze Gesellschaft das Ansehn eines Ordens be-kam. Um diesem Bunde Dauer zu geben, warer sehr sorgfältig in der Wahl cler Mitglieder,und legte daher jedem, ehe er aufgenommenwerden konnte, gewisse Uebungen auf. Die-jenigen, welche alle Prüfungen bestanden, wur-den seine eigentlichen Vertraute unter dem Na-men Esoteriker; den übrigen, welche Exote-riker hiefsen, wurden blos die gemeinnützigenKenntnisse mitgetheilt. Durch Hafs , Neid oderandere uns unbekannte Ursachen entstand end-lich eine mächtige Parthey gegen diese Gesell-schaft, wodurch sie zerstreut wurde, ihr Stif-ter selbst aber in einem hohen Alter das Leben■verlor. Pythagoras seihst hinterliefs keineSchriften, und es ist daher sehr schwer, wonicht unmöglich, seine Ideen von denen seinerSchüler zu trennen. Denn dafs diePhilosophe-me der Schule allmählich verändert wordensind, ist wohl keinem Zweifel unterworfen. Ichhabe daher auch die Begriffe der Pythagoräer
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