Wie weit man nun besonders in arithme-tischen Untersuchungen um diese Zeit giengoder gehen konnte, labst sich aus Mangel anUrkunden nicht genau angeben , weil nicht al-le Nachrichten späterer Kompilatoren von Py-thagoräern auf gegenwärtige Periode passen.Wenn man indessen den Zustand der Wissen-schaft bey den nächstfolgenden mathemati-schen Schriftstellern mit einigen Nachrichtendes Aristoteles von den Lehrsätzen der Pytha-goräer in der Mathematik und Philosophie ver-gleicht; so scheint folgendes das Resultat zuseyn:
0 Es fehlte den Griechen an einer beque-menBezeichnung der Zahlen, wodurch das Rech-nen selbst, (die Logistik, wie sie es nen-nen) sehr erschwert wurde, besonders beyBrüchen. Sie hielten sich also
2 ) Wahrscheinlich blofs an Zusammenset-zung und Theilung der Zahlen durch sinnlicheHülfsmittel, wie die Rechenbrette, wobeykleine Körper, auch wol blofse Punkte imSande die Stellen der Einheiten Vertretenmufsten. Dieses mufste nun
3) ihre Vergleichung der Zahlen mit geome-trischen Figuren, worauf die Natur der Sache
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