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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
Entstehung
Seite
88
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die feurigen, bey der Erde die erdigten dieOberhand. Sonach sind auch nur die vierempfindbaren Elemente der Verwandlung fähig,die unsichtbaren Theile hingegen nicht. AusFeuer kann durch Absonderung Wasser oderLuft entstehen, weil da, wo die Feuertheilchendas Uebergewicht verlieren, die eines andernGrundstoffs, welche zunächst im Uebermaafsesich zeigen, dem Ganzen die form geben.Die Ordnung, in welcher diß.lPS bey der Welt-bildung erfolgte, wird verschieden angegeben.Nach Lukrez wurde aus Feuer Luit, aus dieserWasser, und daraus Erde. Nach Plutarch (de plac. philos. II, 6) entstand zuerst derAether, daraus Feuer, dann Erde, und endlichWasser,

Aus dieser ganzen Darstellung sieht mannun, dafs Empedokles an gar keine Verwand-lung der älteren Philosophen glaubte, sonderndafs bey ihm alles auf Zusammensetzung undTrennung ankam. Es entsteht daher auchnach ihm nichts, sondern alles ist und bleibtewig, nur nicht für unsre Sinne. So näherteer sich dem System Leucipps und Demokrits.

Zur Ursache nun dieser Abwechselung inder Natur, dieser unaufhörlichen Verbindungund Trennung, nahm er Freundschaft und

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