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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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als Pythagoras Meynung anführt, ist, wie auchVoss deutsch. Mus. pg. 85g) sagt, so sinnlich,dafs sie einem ersten Versuche nicht unähnlichsieht, und ihm also sehr gut angehören könnte,oder wenigstens, nach Pannenides Abänderungzu schließen, doch vor der 69(611 Olympiadebestanden haben müfste. Hierhey ist die Ku-gelgestalt der Erde wohl nicht notlnvendig,sondern Zonen der Erde heilsen die, die unterden gleichnamigen Zonen des Himmels liegen*k Nach Pythagoras*» so heilst die Stelle imPlutarch, « wird die. Erde, wie die Himmels-»kugel* in fünf Theilc get heilt* in die»arktische* Sommer- * Winter- und. Aeijui-»nohtialzone * und in die antarktische. Die»mittlere begreift die mittlere Region der»Erde * und heifst daher die heisse oder die»verbrannte; er (nenilich Pythagoras) hält»aber diesen Erdstrich zwischen der Sommer-»und TVinterzone für bewohnbar und ge-»mäfsigt. » Die Stelle ist sonderbar und dun-kel ausgedrückt, und enthält manches von desEpitomators eigenem Unheil, besonders dieErklärung, dafs die mittlere Zone verbranntund also unbewohnbar sey. Wir nennen be-kanntlich die Zone gemäfsigt, welche eine ge-mäßigte Temperatur hat. Wenn nun Pytha-goras