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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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goras die mittlere zwischen den Wendekreisenso nennt; so kann er offenbar diesen Ausdrucknicht in der gegenwärtig üblichen Bedeutunggenommen haben.

In den ältesten Sagen wurden die süd-lichsten, der Sonne näher wohnenden Men-schen dunkelfarben und verbrannt genannt.Man hatte also keinen Begriff von einer ge-mäfsigten Gegend jenseits des Wendekreises,und Pythagoras kannte noch keine anderen Län-der, als die zwischen dem 24 . und 54. Grad nörd-licher Breite der späteren Eintheilung (vergl. Voss1. c.). Die Eintheilung ist also nach dem schein-baren Stand der Sonne am Horizonte in Grie-chenland nach den verschiedenen Jahreszeitengemacht. Der Auf- und Untergang der Sonnein den Sommermonaten um die Zeit deslängsten Tages machte die Sommerzone aus,deren südliche Gränze wohl nicht ganz be-stimmt seyn konnte. Eben so verhielt es sichmit der Winterzone um die Zeit des kürzestenTages. Zwischen beyden lag die der Nachtglei-chen, welche den Griechen gemäfsigt seyn mufste,weil die Sonne im Frühjahre und Herbste sich inderselben befand. So verstehe ich PlutarchsWorte. Die übrigen Länder nord- und süd-wärts würden dann in der arktischen und

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