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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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105
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gemafs, die flache Gestalt der Erde ebenfalls.Nach Diogenes von Laerte (II, 8) behaupteteer, das Meer ruhe auf der ebenen Erde, undsein Schüler, Sokrates , erklärt sich in denWolken des Aristophanes auch dafür. Dafsman in der ionischen Schule auch Versuchemachte, die Lage der damals bekannten Län-der und der einzelnen Orte aufzuzeichnen,und also eine Art Landcharten zu entwerfen,lehrt uns die bekannte Nachricht bey Laertiusvon Anaximanders Bemühungen,

Dritter Abschnitt,

Beschaffenheit cles Himmels undSternbilder.

Mit dem Begriffe von der Erde dauertenauch die gewöhnlichen Vorstellungen vom Him-melsgewölbe noch fort, und änderten sich mitdemselben. Voss hat (Myth. Br. B. 2 -, pg. i56seq.) einige Fragmente von zwey Dichtern,deren Flor man ohngefähr um die 4ßte Olymp,eder ant. Chr. 58o annehmen kann, von Ste-sichorus und Mimnermus auf behalten, welchemit klaren Worten beweisen, dafs man auch

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