(v. 5o4) die Sterne in denselben hinabsinken,wenn die Mitte der Nacht vorbey ist. 'Im534ten und folgenden Versen spricht er gleichden älteren Dichtern von der äufsersten Flutder Bärin (Helice) und der 7'hetys (v. 1102 ).Die Cimmerier werden von allen Seifen gegenMorgen, Mittag und Abend von Beigen um-schlossen, wodurch das Licht des Tags undder Sonne verhindert wird , zu ihnen zu gelan-gen. Und Aescliylus (01.03 anr. Clir. '5a5)läfst im Prometheus (v. 3 .+7 33o, und 428 -45o)den Atlas noch eben so aufireten und dieSäulen des Himmelsgewölbes halten, wie Ide-siod. Auch Eos kömmt noch in der Argo-nautik als Tagesgöttin nicht blols als Morgen-röthe vor. Im 64 yten Verse wird das W ortausdrücklich von der Mitte des Tags gebraucht.Sollten dieses blofse Vorstellungen des Dich-ters und nicht die des Zeitalters gewesen seyn,so würde gewifs der Dichter damals so wenigals jetzt Beyfall gefunden haben, welcher einunwahres oder unwahrscheinliches Gemähldevon der Welt hätte entwerfen wollen. Mögeimmerhin die Kenntnifs der Erde erweitert undder Ocean zur Breite des Meeres ausgedehntworden seyn.
Wie