Vierter Abschnitt»
Zeitmaafs und Zeitbestimmung.
Die Begriffe von Raum und Zeit liegen indem menschlichen Vorstelluiigsvermögen , unddie Bemerkung , dafs hey einer gleichförmigenGeschwindigkeit zwischen beyden ein Verhält-nifs statt finde, ist so natürlich, dafs Astrono-men und Mathematiker bald Anwendung davonzu machen versuchten. Die Frage ist nur,wie sich der eine aus dem andern bestimmenliefse. Der Himmel selbst konnte bey seinerscheinbar regelmälsigen Bewegung am sicher-sten zum Zeitmaafse dienen. Im Gegentheilschien die Zeit wieder zu Bestimmung derRäume und der Entfernung zweyer Körper dassicherste Hiilfsmittel zu seyn. Dieses könnennun zwar die jetzigen Astronomen mit grofserGenauigkeit anwenden. Vv ie viele Zeit aber,ja wie viele Jahrhunderte dazu gehörten, eheman die Uhren zu der Vollkommenheit brachte,wie viele Vorkenntnisse und mannigfaltige Er-fahrungen man voraussetzen, wie viele Ver-suche man erst machen mufste, weifs jederSachkundige. Die Griechen mufsten derglei-chen