chen Hülfsmittel entbehren. Die ersten un-vollkommenen Wasseruhren finden wir amEnde dieses Zeitraums erwähnt. Nach Dio genes Laertius hatte, wie wir gesehen haben,Demokrit davon geschrieben, und Athenäus(1. IV) erzählt, dafs Plato , um die Stundender Nacht ohngefähr zn wissen, eine Art vonWasseruhr gehabt, und dadurch bey dem Me-chaniker Ktesibius, der unter dem PtolemäusEverget.es (ohngefähr Ol. i5o. ant. Chr. 270)lebte, zuerst die Idee veranlafst habe, einInstrument der Art zu verfertigen. Plinius (lib. 7, 57) und Vitruv nennen diesen Ktesi<-bius als den Erfinder derselben, und defswegenmufs wohl Plato’s Instrument noch sehr un-vollkommen gewesen seyn. Anfänglich glaubteich daher, dafs man von Ktesibius an dieBeobachtungen der Alten durch diese Erfin-dung leichter würde erklären und beurtheilenkönnen; allein es vergeht noch eine geraumeZeit, ehe man Spuren von dem Gebrauchedieses Instruments findet. Ptolemäus (Alm,IV,c. 14) verwirft sie noch als unvollkommen,und erst bey Kleomedes, Proklus, Martianu«Kapella (cf. Ricciol. Alm. ncv. pg. 177) unddem diesen Schriftstellern gleichzeitigen Achil-les Tatius (Isagog, in phaenoro. in Petav. Ura-
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