nils der Lage desselben und der Sterne, welchesich darin befanden, oder Hülfsmittel, wieman zu jeder Jahres- und Tageszeit den Ortder Sonne auf denselben reduciren könnte,und Kenntnisse einiger andern Kreise, wenig-stens des Meridians. Mit einem Worte, Rect-ascension, Deklination und Polhöhe warennothwendige Bedingungen, deren Kenntnisseman voraussetzen mufs, wenn von Zeitbestim-mung die Piede ist, und ohne eine genaue Be-stimmung der genannten Kreise liifst sich dier6elbe gar nicht denken.
per Auf- und Untergang der Gestirnewaren ganz natürliche Zeitmomente. Dernächste nach diesen die Mittagszeit, und dieseführt mich auf die Geschichte des Gnomons.Pherecydes und Anaximander waren die ersten,welche denselben brauchten. Der letzte nacheiner kurzen Nachricht des Plinius (II, 8).Umständlicher ist dagegen die bekannte Sagevon Pherecydes (Diog. Laert. I, 119) von einerHöhle, in welcher er die Sonnemvendebeobachtete. Nach Herodot (lib.II.) verdankendie Griechen die Erfindung desselben den Ba^byloniern. Doch scheint mir Herodots Nach-richt zu einer völligen Entscheidung der Frage,ob die Griechen selbst Erfinder davon waren
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