Buch 
Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
Entstehung
Seite
124
JPEG-Download
 

andere Art, den Tag in Stunden einzuth eilen,gekannt habe (*). Nach den vorhin angege-benen Zeitpunkten wären diese Schattenlängenam Tage der Nachtgleichen zu Alexandrien

den Gnomon = ium i x Uhr = o,68x5 j o = 0,906a

g 1,3166

8 ~ a,i i3g

7 =4,4ot5

und am Mittage selbst

den Gnomon 5 Fuf*

3 Fufs 4 Zolle

4 Fufs 5 Zolle6 Fufs 5 Zolle

10 Fufs 5 Zolle32 Fufs= o,6o52,

Da nun aber diese Schattenlängen nachden Jahreszeiten verschieden sind; so ist dieFrage, wie man sich dabey zu helfen und dieHindernisse aus dem Wege zu räumen suchte?

Man hätte entweder eine besondere Tafel,wie späterhin uns Palladius aufbewahrt hat,und worin die Längen nach den Monaten ange-geben waren, einrichten, oder da uns davonnichts auf behalten ist, an einem öffentlichenOrte Einrichtungen treffen müssen, welcheeben das leisteten, und vielleicht noch gemein^nütziger waren, Dieses scheint mir Eine Ab-?

sicht

(*) Die bekannte Stelle des Aristophanes findet sichbey Sahnasius ad Solin. pg.44, und in FetayiiUranolog. Var. Diss. 1 . VII. c. 7.