heifst, ihn mit dem menschlichen Körper selbstzu vergleichen, oder einen Gnomon von derGröfse oder von 5 Fufs zu gebrauchen. Ausder späteren Zeit beweifst dieses Palladius an-geführte Tafel, wie Cai.ckoen (*) gezeigt hat,was auch Petavius dagegen einwenden mag.Salmasius hatte nemlich dasselbe behauptet,Petavius nimmt seine Gründe dafür nicht alleinin Anspruch, sondern sucht ihn auch nochbev der angeführten Stelle aus dem Anstopha-nes durch die Bemerkung lächerlich zu machen,dafs, wenn der Gnomon die Gröfse desmenschlichen Körpers gehabt haben sollte, dieAthenienser nur 2 Fufs 12 Zoll hoch gewesenseyn müfsten (Variar. dissert. lib. 7. c. 7). Ernimmt hierbey an, dafs die Efszeit ohngefähreine Stunde vor Sonnenuntergang, das heifst,um 6 Uhr nach unsrer Rechnung, gewesenwäre, da die Sonnenhöhe um die Zeit desSolstitiums 12 0 , i6 / zu Athen gewesen seynmüfste. Setzt man aber die von Aristophanes angegebene Zeit um eine Stunde früher; soläfst sich allerdings ein Gnomon von 5 Fufsdenken. Die ganze Sache ist überhaupt keiner
genauen
(*) Dissertatio mathematico- antiquaria de horolo-giis veterum sciotliericis. Amsterdam 1797.cap. 1.