bekannt gewesen sind. Da es widersinnig suseyn scheint, dafs man da, wo man eine Kugelin einer drehenden Bewegung annimmt, nicitauch sogleich auf die Vorstellung von zwey ui,beweglichen Punkten verfallen miifste, umwelche sich die Kugel dreht, und durch welcheman die Axe logt; so liegt mir ob, die Be-,deutung des Worts 7ioXos aus dem Sprachgs-brauche zu erw eisen, Diese Erörterungen w er-den ein neuer Beweis seyn, dals die Alten beyihren astronomischen Entdeckungen nicht vonfnathematischen Begriffen ausgiengen, sondernsie dann erst anwandten, wann sie konnten.
Das Wort 7tckos (von 7ioksio, verto) bedeu-tet seiner Entstehung nach jede kreisförmigein sich selbst wiederkehrende Bewegung. DieGlossarien erklären es durch HimmelVHelt,Sphärej, das Elymologicum magnum und Pha-vorini Lexicon durch positio astrorum, wahr-scheinlich weil es die alten Griechen für diekreisförmige Bewegung der Sonne und der Ge-stirne oder von der damit zusammenhängendenBewegung des Schattens am Gnomon brauch-ten. Jn der letzten Bedeutung ist es im Ilero-?dot in der oben angeführten Stelle zu nehmen(lib. 2 ), wenn er bemerkt, dafs die Griechendie Erfindung des Pols und des Gnomons den
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