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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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198
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genwärtigen Zeitraums die 19 jährige Periodefest (*). Nach dieser sind in der Zeit 6g4o Ta-ge und a35 Monate mit den Schaltmonafen.Der letzten sind 7, und unter den z55 sind 110unvollständige (zctAct, cavi) und ja5 volle(zrAtjfam), das Jahr selbst aber betrug 565^ Ta-ge. Sie setzten aber nicht immer abwechselndeinen vollen und einen unvollkommenen Mo-nat, sondern manchmal 2 volle hinter einander.Dieses konnte in der Oktaeteride nicht stattlinden. Der Grund dieser Vertheilung warfolgender: Sie nahmen die 233 Monate alle zu3o Tage an, dieses gab aber yo5o Tage. Umnun 6g4o herauszubringen, nahm man so vielunvollkommene Monate jeden zu 29 Tage an,als die Differenz beyder Zahlen beträgt, d. h,

x 10.

(?) Sonderbar, dafs im Geminus nur Euktemon undPhilipp genannt sind, und der bekannteste Er-finder derselben Meton ausgelassen ist. UeberMetons Erfindung sehe man Salmasius ad Solin.pg. 519- Petavius II, 9 de doctr. temporum, un-ter den Queller; Aristophanes in avibus. v. 998,Arat v. 753, die SclioliasLen bey diesen Sieben,und auch Diodor lib. II, pg. 505. vergl. Farric.bibl. Graec. lib. III, 5 > wo man auch noch dieübrigen minder bekannten Astronomen und Stel-len der Alten erwähnt findet, wo ihre NarnenVorkommen.