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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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215
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fragen j sondern den der die acht Kreisedes Himmels und- die Ordnung der siebenPlan cf en betrachtet. Dieses könne nur alleinein Mann von den vollkommensten Anlagen .Wir dürfen also in Platos Schriften keine Ob-servationen oder andre genaue astronomischeUntersuchungen erwarten. Eben so wenigkönnen wir uns auf sein Urtheil hierin be-rufen.

Sein Svstem gehört im Ganzen nicht hier-her. Ich schranke mich daher blofs auf einigeBegriffe aus seiner Kosmologie ein, ohne welchemanches in der Folge nicht recht verständlichseyn möchte.

So wie bey andern Gegenständen nahmer auch hey der Welt ein Ideal an, wovon dieunsrige, wie wir sie erblicken, nur eine Kopiesey. Dia älteren machten unter dem Univer-sum ( 7 rav), dem Ganzen (eÄcv) , unter Himmelund Welt bald einen Unterschied, bald fafstensie alle diese Begriffe in einen zusammen, jenachdem man sich um die jenseits des Himmelsgelegenen Regionen bekümmerte oder nicht,und die Materie oder das Unendliche demOrte nach ausdehnte. Plato nimmt die Aus-drücke für Synonyme, und geht in seinen Un-

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