gegründete Astronomie, und setzt nur alleineinen Werth darin, zu untersuchen, wie diesehr regellos scheinende Bewegung der Plane-ten mit der Vollkommenheit der Welt und desHimmels zu vereinigen sey. Diese Bemerkungmacht man bey allen Stellen seiner Schriften,wo er Gelegenheit hat, der Planeten Bewegungzu erwähnen. Besonders ist aber eine Stelleim Epinomis (pg. 99 ed. Stefh.) zu merken,wo er von dem Werthe des Menschen, von An-wendung seiner Kräfte, und von den Wissen-schaften spricht, denen man sich vorzüglichwidmen müsse. Hier ist nun auch von derAstronomie die Rede, und Plato behauptet,dafs er den wahren Astronomen zu den -weise-sten Männern rechne, doch nicht den, welcherwie Hesiod oder andre seines gleichen dieTVissenschaft treibe, (y,ccB 'Htrwicv ds^ovogcvvTX ■Key 7 lxvTcts tovs rotovrtvs') (*), und die blofs ;nach dem Auf - und Untergang der Gestirne
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(*) Es ist also hier nicht von der unvollkommenenKenntnifs Hesiod’s die Ilede, wie die Stellegewöhnlich übersetzt wird, sondern von den ,Bemühungen der Menschen, sich über den Auf-und Untergang der Gestirne zu belehren, undbey ihren Geschäften Gebrauch davon zu ma-chen. Diesen setzt l’lato die philosophische •Betrachtung des Himmels entgegen. ■