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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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Dafs nun hier von einer Kugelgestalt derErde die Rede seyn sollte, ist mir aus folgen-den Gründen unwahrscheinlich:

1 ) Plato braucht nirgends und auch indieser Stelle nicht das bestimmte Wort er (pouga-f/c)V. wie bey dem Himmel, wodurch er dochden Bocriff am deutlichsten hätte ausdrücken

O

können. Vielmehr scheint er.

2 ) die Gestalt des Himmels von der derErde dadurch zu unter,scheiden, dafs er jenemeine überall gleiche und ähnliche Gestalt (c jxotavund c/aeisrrO giebt, von dieser aber nur sagt,sie sey ein im Mittelpunkt der Kugel im Gleich-gewichte sich haltender Körper.

5) Das Wort 7 Ttqi(ps^r\s bezieht sich blofsauf den Umfang, und kann also eben so gutvon der Scheibengestalt gebraucht werden,ja Plato unterscheidet im Timäus ausdrücklich(pg. 44>) 7fe§t<ps§r,s und a<p%ui$ost§t]c. ■

4) Auch die Anordnung der unterirdischenStröme scheint sich hieraus am leichtesten zuerklären. Ich will liier meine Ansicht der Stel-le dem Publikum vorlegen, ohne behauptenzu wollen, dafs ich den Sinn derselben getrof-fen habe. Plato geht liier von der älterenVolksfabel ab. Nach Homer (Od. ro, 5i3),vermischen sich Kocytus und Pyriplilegethon,

Q 4 und