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wie in der unsrigen. Alle diese Flüssenua
5) streben aus eben der Voraussetzungvon heyden , nicht von allen Seiten (wie es beyder Kugelgestalt und unsrer Schwere der Fallseyri müfste), wo möglich bis in die Mitte zudringen, aber nicht weiter, denn die entgegen-gesetzte Seite ist den disseitigen Flüssen durch-aus unzugänglich. Gesetzt aber auch, dafsich mich in meiner Erklärung hier irren sollte,so läfst doch gewifs der die Erde kreisförmigumströmende Ocean sich nicht gut mit derKugelgestalt der Erde vereinigen.
So fände man also vor Plato wenige Nach-richten , welche auf die sphärische Gestalt derErde gedeutet werden könnten. Einige Schü-ler des Sokrates lehrten indessen dieselbe,oder vermutheten sie vielmehr, und zwar warensie und die Mathematiker nach Kleomedes(Cycl. th. I, pg. 577) die ersten. Das die Ma-thematiker dabey genannt werden, ist ein offen-barer Beweis, dafs man nicht lange vor Plato die Hypothese wagen durfte, nach dem Zustan-de der Wissenschaft zu urtheilen. In Plato’sPhädon kurz vor der eben angeführten Stellewünscht Sokrates selbst, von Anaxagoras zuerfahren, ob die Erde flach oder rund (sftyyv-
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