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Geschichte der griechischen Astronomie bis auf Eratosthenes : von J.K. Schaubach
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319
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zuerst die Monate, und den Gestirnen ihrenLauf bestimmte.

Von der Miichstrafse erzählt Eratosthenes ,dafs Jupiters Söhne nicht eher himmlische Ehregenossen hätten, bis ihnen Juno ihre Brust ge-reicht habe. Merkur habe daher den Herkulesohne Vorwissen der Juno an die Brust gebracht,Juno aber habe ihn zurückgestoisen. Darüberströmte die Milch zu Boden, und daraus ent-stand die Miichstrafse.

Bey allen diesen Dichtungen würde ichmich nicht so lange verweilt haben, wenn maunicht so oft die Bilder für blofse Hieroglyphengehalten, und fast der ganzen Mythologie eineuastronomischen Ursprung angedichtet hätte.Es ist wahr, wir haben zu wenige Nachrichten,um alles zu einer gänzlichen Entscheidungbringen zu können, und eben so wahr, dafswenn von den beyden Möglichkeiten die Redeist, ob die Fabeln von der Astronomie herkom-men, oder die astronomischen Bilder durch dieFabeln entstanden sind, oder jedes einen eig-nen Ursprung gehabt habe und beyde nurwillkührlich mit einander verbunden sind, jedereinige Gründe für seine Hypothese würde auf-weisen können. Wenn man nun aber findet,dafs die Fabeln ihrer Natur nach so ganz ver-

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